
08/2004 Mit der Übernahme der Portierung des Windows-Ports durch Toni Wilen hat sich der bekannteste
und leistungsstärkste Amiga-Emulator rasant weiterentwickelt. Es gibt momentan, was die 68k-Emulation einschließlich Grafikkarten-, CD32- und CDTV-Support
fast keine Einschränkungen. Wer heutzutage einen soliden 2Ghz-Rechner sein Eigen nennt, braucht eigentlich nicht mehr auf den Dachboden krabbeln, um seinen
guten alten A500 wieder zu reaktivieren. Die zügige Weiterentwicklung der Windows-Version kommt auch den Usern anderer Plattformen zugute. So basiert die Linux-Version
von Richard Drummond mittlerweile auf den Quellcodes von WinUAE und gerade diese Verbreitung ist ja auch gewollt. Leider steckt
die Linux-Version noch etwas in den Kinderschuhen, aber der Entwickler hat innerhalb kürzester Zeit sehr viel auf die Beine gestellt. Hier sieht man z.B. einen Screenshot von WinUAE
auf meinem 21 Zoll-Monitor mit einer typischen A500-Konfiguration im Einsatz.
Klassiker wie Turrican II sehen z.B. auf aktuellen Monitoren
nochmals besser aus als auf den kleinen verwaschenen Commodore-15khz-Monitoren oder einfachen Fernsehern. Ich bin persönlich ein sehr großer Fan gepixelter Spiele und kann dabei
auf so einige 3D-Engines ganz gut verzichten.
Hier sieht man z.B. nochmals genauer, dass es eine Emulation ist und kein kleiner Miggy mit Scandoubler zum Einsatz kommt.
So macht Zocken Spass! Davon konnte man früher nur Träumen... Als Joystick kommt eine Original-Competition Pro zum Einsatz, der mittels Parallelport-Adapter
an meinen PC angeschlossen ist. Die Konfiguration unter WinUAE ist dabei nur noch Formsache!
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